Beförderung auf Probe – geht das überhaupt?

Ja! Man kann. Obwohl es eine “Beförderung auf Probe” eigentlich in der Privatwirtschaft nicht gibt, sondern eher eine Sache des Beamtenrechts ist.

Das Bedürfnis nach einer “Erprobung” bei einer Beförderung, vor allem natürlich, wenn diese Beförderung mit finanziellen Vergünstigungen einhergehen soll, besteht allerdings häufig. Daher werden Beförderungen in der Praxis oft in der einen oder anderen Weise „auf Probe“ vereinbart. In der Regel soll die vereinbarte „Probezeit“ dazu dienen, den Arbeitnehmer unkompliziert und mit kurzer Frist wieder auf seine alte Stelle versetzen zu können, wenn er sich in seinem neuen Aufgabenbereich nicht bewähren sollte.

Arbeitsrechtlich ist eine „Beförderung auf Probe“ auf verschiedene Arten umzusetzen. Aufgrund eines gegebenenfalls bereits seit längerem bestehenden Arbeitsverhältnisses können aber in der Regel weder Kündigungsfristen verkürzt werden noch ist eine Änderungskündigung nach einmal erfolgter Beförderung und damit einhergehender Vertragsänderung möglich, ohne dass dafür ein Grund im Sinne des § 1 Abs. 2 bzw. des § 2 KSchG gegeben wäre.

Eine Möglichkeit eine Beförderung auf Probe wirksam zu vereinbaren ist die Installation eines Widerrufvorbehalts ...

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