Offline – Glanz und Elend des Arbeitsrechtsrechts

Es gibt Menschen mit Berufen, die mir Furcht einflößen. Zumindest mehr Respekt, als mir lieb ist. Christoph Schmitz-Scholemann ist so ein Beispiel. Es liegt an seinem Beruf, dass er daran beteiligt ist, wenn mir gelegentlich eine Niederlage zugefügt wird (kann weh tun, ist auch schon geschehen). Manchmal ruhen auch Hoffnungen auf ihm. Nicht leicht mit ihm. Dabei wüsste er allenfalls mit Mühe, wer ich überhaupt bin (noch ein Anwalt). Wie gesagt: Es liegt am Beruf – der Mensch ist Richter. Letztinstanzlich. Im 10. Senat des Bundesarbeitsgerichts (zuständig auch für die SOKA Bau, aber das ist jetzt zu langatmig). Wir ersparen uns die Frage, ob es letztinstanzliche Gerichte gibt oder überhaupt geben darf – sei es nach der Verfassung oder der Kirchendoktrin.

Seit Jahren arbeiten wir nun mit einigem Erfolg daran, dieses Blog zu einem möglichst unterhaltsamen Forum zum Arbeitsrecht auszubauen. Da hat sich – auch durch weit über 5oo andere juristische Blogs – der Eindruck festgesetzt, Arbeitsrecht mit Humor könne man außerhalb der Kolumnen von Volker Rieble in der Presse eben nur online unterhaltsam – äh – gestalten? Darstellen? Egal. Für den Augenblick. Es ist alles ein Irrtum gewesen.

Deshalb ist es eine willkommene Niederlage dieser engstirnigen Auffassung, wenn ich heute bei der Lektüre der NZA Tränen gelacht habe. Ist mir noch nie passiert (ehrlich). War auch der Überraschungseffekt, ich konnte ja nicht ahnen, was sich hinter dem Titel „Vom Flashmob zum Pfandbon – Glanz und Elend im deutschen Arbeitsrecht“ (*) verbergen könnte. Sie wissen es auch nicht, denn ich kann es nicht verlinken (die NZA ist nicht umsonst) ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK