EU-Kommission will Cloud-Dienste fördern

Neuerungen in der Informationstechnologie kommen regelmäßig aus den USA, während Europa hinterher hinkt. Um den Rückstand beim Cloud-Computing aufzuholen, hat die EU-Kommission eine neue Strategie entwickelt.

Cloud-Dienstleistungen auch in Europa immer mehr gefragt

Die aktuelle Trendstudie „CIO Barometer“ belegt, dass immerhin 60% der IT-Entscheidungsträger aus Unternehmen in Europa Cloud-Konzepte für ein wichtiges Thema halten, wobei in den USA 81% der Befragten dieser Meinung sind.

Dabei wandelt sich das Verständnis des Cloud Computing – also der Bereitstellung von IT-Diensten und IT-Infrastruktur spezialisierter Anbieter über das Internet. IT-Fachleute in den Unternehmen verstehen die Cloud zunehmend nicht mehr nur als reine Outsourcing-Variante sondern als Quelle für neue Lösungsansätze in der Informationstechnologie. Das „CIO Barometer“ ist in diesem Jahr zum vierten Mal durchgeführt wurden. TNS Sofres befragte 332 CIOs, IT-Direktoren und IT-Manager aus Unternehmen in Europa und den USA.

Auch für private Nutzer werden Cloud-Dienste immer interessanter: Sie können Fotos, Musik oder ganze Festplatteninhalte ins Internet auslagern und sämtliche Anwendungen Web-basiert durchführen. Außerdem schützen sie ihre persönlichen Medieninhalte und Dokumente vor dem nächsten Virenabschuss oder Rechnerverlust.

Die Probleme der Cloud: Datensicherheit und Monopoltendenzen

Ganz offensichtlich ist das Sicherheitsproblem: Wer seine Daten auslagert, kann sie nicht mehr vollständig kontrollieren. Deshalb schrecken viele Unternehmen davor zurück, sensible Daten in die Cloud zu stellen. Aber auch private Nutzer sind nicht davor geschüzt, dass sehr persönliche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Weltweit mehr als 50 Millionen Menschen zum Beispiel hinterlegen Musik, Fotos, Videos und Dokumente auf dem kostenlosen Cloud-Speicher von Dropbox ...

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