Deutscher Atlas Finanzdienstleistung AG: Von GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE vertretener Anleger erhält Schadensersatz

Das Landgericht (LG) Bonn hat die Deutscher Atlas Finanzdienstleistung AG (Deutscher Atlas) zur Zahlung von Schadensersatz in sechsstelliger Höhe verurteilt. Der Berater hatte die steuerliche Absetzbarkeit der Vermittlungsgebührenbeim Abschluss von Versicherungsverträgen als sicher dargestellt. In Wahrheit werden diese Gebühren vom Fiskus aber nicht anerkannt. Dies kommt das Augsburger Finanzdienstleistungsunternehmen jetzt teuer zu stehen. Es sollte für den Deutschen Atlas ein lukratives Geschäft werden: Aufgrund einer Anfang 2005 in Kraft getretenen Gesetzesänderung meinte der Deutsche Atlas erkannt zu haben, wie sich in Zukunft erhebliche Steuervorteile erzielen ließen. Unterstützt von einem Jura-Professor ging man mit der Behauptung auf den Markt, Vermittlungskosten seien in Zukunft steuerlich absetzbar, wenn sie nur gesondert ausgewiesen würden. Von der Richtigkeit seiner Auffassung war der Deutsche Atlas so überzeugt, dass er seinen kompletten Versicherungsvertrieb hierauf ausrichtete. Es wurden gesonderte Vermittlungsgebührenvereinbarungen gedruckt und auf den Versicherungsanträgen fand sich regelmäßig der Hinweis, dass die Vermittlungsgebühren von der Steuer abgesetzt werden können. Ebenso wurden die Vertriebsmitarbeiter entsprechend geschult ...Zum vollständigen Artikel

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