Wer zahlt bei erfolgloser/erfolgreicher Vaterschaftsfeststellung die Kosten?

Ein Kind wird nichtehelich geboren. Der in Aussicht genommene Vater weigert sich, die Vaterschaft vorgerichtlich anzuerkennen.

Das Kind (vertreten durch das Jugendamt) strebt ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren an.

Mutter und potentieller Vater lassen sich anwaltlich vertreten. Das Gericht holt ein Sachverständigengutachten zur Abstammung ein.

Wer hat am Ende die Kosten des Verfahrens zu tragen?

Das sind für die Anwälte je ca. 420 € (2 Gebühren aus 2.000 € incl. Auslagen und MWst. Das Gericht verlangt 2,0 x 73 € und die Sachverständigenkosten (ca. 600 - 800 €).

Speziell geregelt ist dieser Fall im FamFG nicht. § 183 FamFG gilt nur für die Vaterschaftsanfechtung, nicht für die Feststellung ...

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