So geht das nicht mit der Rücknahme der Beschwerde

Das Arbeitsgericht Bonn hatte einer Klägerin die Prozesskostenhilfe entzogen, nachdem sie auf Aufforderung des Gerichts hin keine neuen Unterlagen über ihr Einkommen vorgelegt hatte. Gegen diesen Beschluss legte sie sofortige Beschwerde ein.

Mit Schreiben vom 4.1.2012 forderte das Arbeitsgericht Bonn den Prozessbevollmächtigten auf, die Beschwerde bis zum 19.01.2012 zu begründen. Falls keine Reaktion erfolge, werde die Rücknahme der Beschwerde unterstellt. Es erfolgte keine Reaktion.

Eine Erklärung zu den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen hat die Klägerin dann erst am 20.7.2012 zu den Akten gereicht.

Das Landesarbeitsgericht Köln hat nun entschieden, dass die Rücknahme der Beschwerde nur in der gleichen Form erfolgen könne wie die Einlegung ...

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