Auch während der Freistellung ist nicht alles erlaubt, wer Mist baut, riskiert eine fristlose Kündigung

Das Landesarbeitsgericht Hessen hatte über einen Fall zu entscheiden, der in dieser Konstellation als ungewöhnlich anzusehen ist.

Der Fall: Der Mitarbeiter einer Bank einigte sich Mitte Juni 2010 mit seinem Arbeitgeber auf eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 31.12.2010. Bis dahin sollte der Mann unter Fortzahlung seines Gehalts von der Arbeit freigestellt werden. Wenige Tage später übermittelte der Mann an seine private Email Adresse eine große Menge von Daten. Dabei handelte es sich überwiegend um Daten, die dem Bankgeheimnis unterliegen, darunter Daten der von dem Mann betreuten Kunden; Dokumente, in denen die einem Unternehmen eingeräumten Kreditlinien und in Anspruch genommenen Kredite aufgelistet werden; Risikoanalysen für diverse Unternehmen, Kreditverträge und ähnliches. Als die Bank davon erfuhr, kündigte sie das Arbeitsverhältnis fristlos. Der Mann erhob Kündigungsschutzklage. Das Arbeitsgericht Frankfurt gab der Klage statt und erklärte die fristlose Kündigung für unwirksam.

Die Bank ging in Berufung.Das Hessische Landesarbeitsgericht entschied unter dem Az: 7 Sa 248/11 nun aber anders und wies die Klage des Mannes ab ...

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