Rezension Öffentliches Recht: Klausurenkurs im Völkerrecht

von Arnauld, Klausurenkurs im Völkerrecht, 2. Auflage, C. F. Müller 2012 Von stud. iur. Natalie-Cäcilie Plate, Rostock Ist man auf der Suche nach einer Fall- oder Klausursammlung im Völkerrecht, findet man gerade mal eine handvoll Bücher zum Üben der Theorie, darunter auch der Klausurenkurs von Andreas von Arnauld, nunmehr in der 2. Auflage. Mit 15 Fällen führt das Buch durch die ausgewählten Problemschwerpunkte des Völkerrechts. Nach einer knappen Einführung in die Besonderheiten des Völkerrechts und der völkerrechtlichen Falllösung kann der übungswillige Student auch sogleich loslegen. Die ausgewählten Fälle sind in zwei Kategorien eingeteilt. Die „kürzeren” Fälle befassen sich mit den grundlegenden Problemen des Völkerrechts wie seinen Rechtsquellen, der Völkerrechtsubjektivität und der Zurechnung. Damit auf dem ungewohnten Terrain Vertrautes zu finden ist, betitelt von Arnauld diese ersten Themenschwerpunkte als Allgemeiner Teil. Diese ersten Fälle sind zugleich die Basis für die folgenden Fälle des Besonderen Teils, in denen spezifischere Fragen einzelner Bereiche des Völkerrechts behandelt werden. Im Besonderen Teil des Klausurenkurses wird der Student schließlich mit Fragen des Diplomatenrechts, der EMRK, dem Fremdenrecht, dem WTO-Recht und auch dem Friedenssicherungsrecht und dem Völkerstrafrecht konfrontiert. Den Abschluss bildet ein Anhang mit dem Prüfungsaufbau zum völkerrechtlichen Delikt und der ILC-Artikel zur Staatenverantwortlichkeit. Damit man sich nicht mit „unwichtigen” Fragen aufhalten muss, behandeln die Fälle nur die prüfungsrelevanten Probleme. Wo die Problemschwerpunkte gesteckt sind, kann man – wie bei allen Klausurkursen aus dem C. F. Müller-Verlag – bereits dem Inhaltsverzeichnis entnehmen ...Zum vollständigen Artikel


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