Post, die verloren geht….

Stellt ein Reiseunternehmen einen Reisegutschein aus, so bedarf das darin enthaltene Schenkungsangebot der Annahme durch den Gutscheininhaber. Für den Zugang der Annahme ist der Gutscheininhaber beweispflichtig.

So das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall einer Schadensersatzklage eines Kunden, dessen Gutscheinantwortkarte nicht beim Reiseunternehmen eingegangen ist. Ein Münchner Reiseunternehmen stellte für einen Kunden einen Reisegutschein aus für eine achttägige Lykien-Reise für zwei Personen. Die Reise beinhaltete den Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück, 7 Übernachtungen, eine Reiseleitung und ein tägliches Frühstück. Gleichzeitig wurde ein Hin- und Rückflug zum Sonderpreis von 1 Euro pro Person angeboten. Es gab diverse mögliche Reiseantrittstermine im Zeitraum Februar 2011 bis April 2011. Der Gutschein enthielt noch den Hinweis, dass er 30 Tage vor dem Wunschreisetermin bei dem Reiseunternehmen eingehen müsse, spätestens bis zum 15.3.11. Der Kunde füllte die Gutscheinantwortkarte aus und gab als Reisetermin Mitte Februar 2011 an ...

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