Fremdbesitz an Kanzleien

Kommunikation gegen den Vertrauensverlust

Nach einer umfassenden Neuordnung des Anwaltsrechts in England und Wales ist seit Ende des Jahres 2011 die Fremdbeteiligung von Nicht-Anwälten an Anwaltskanzleien möglich – unter strenger Aufsicht sogar bis zu 100 %. Und auch in anderen Ländern Europas (zum Beispiel Italien oder Spanien) ist eine Finanzierung von Anwaltskanzleien durch Fremdkapital zulässig, wenn auch (nur) in Form von Minderheitenbeteiligung. Weil viele englische Anwaltskanzleien grenzüberschreitend auch in Deutschland tätig sind, wird erwartet, dass diese Entwicklung auch Auswirkungen auf den deutschen Anwaltsmarkt haben wird. Dementsprechend wird das Thema Fremdbeteiligung bzw. Fremdbesitz inzwischen auch hier diskutiert.

Was fällt alles unter den Begriff Fremdbesitz?

Unter den Begriff Fremdbesitz (in England: „Alternativ Business Structures“) fällt sowohl die Zusammenarbeit von Rechtsanwälten mit anderen Berufen, z.B. Architekten oder Ärzten, Ingenieuren oder Unternehmensberatern (sog. Interprofessionelle Zusammenarbeit), als auch die berufsfremde Kapitalbeteiligung an Kanzleien, etwa von Banken, Finanzinvestoren oder Supermarktketten ...

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