Datenschutz bei MySMS – der WhatsApp-Konkurrent unter der Lupe

Seit einiger Zeit wird im digitalen Raum die App „MySMS“ als in naher Zukunft ernstzunehmender Konkurrent von WhatsApp gehandelt. Dies ist Anlass genug, um uns eingehend mit dem SMS-Dienst aus datenschutzrechtlicher Sicht zu beschäftigen.

Dazu sind wir an MySMS mit einigen Fragen herangetreten und präsentieren nun die Auswertung der Antworten.

Was ist MySMS?

MySMS ist ein Plattform-unabhängiger SMS-Dienst, der die Nachrichten der verschiedenen Kommunikationsgeräte mittels eines einzigen Nutzer-Accounts verwaltet und synchronisiert. Die Anwender sind dadurch in der Lage, Textnachrichten von jedem Endgerät (Smartphone, Tablet und Computer) und fast jedem Betriebssystem aus zu verschicken und zu lesen. Es ist für Android, iOS, Mac OS X, Microsoft Windows, Windows Phone, Facebook, diverse Webbrowser sowie als App verfügbar.

Die Kommunikation unter MySMS-Nutzern ist kostenlos, während das Versenden einer „normalen“ SMS durch den Netzbetreiber 8 Cent kostet. Darüber hinaus können WebSMS-Connectoren genutzt werden, um Nachrichten über andere Anbieter (wie z.B. GMX, O2) zu verschicken.

MySMS gehört der Up To Eleven Digital Solutions GmbH mit Sitz in Graz (Österreich). Damit unterliegt der Dienst dem österreichischen Datenschutzrecht.

Wie funktioniert MySMS?

Nach der Installation der App werden das Adressbuch und die vorhandenen Nachrichten des Smartphones übernommen und in die sog. MySMS Cloud übermittelt. Dort werden alle Nutzerdaten gespeichert wie auch abgerufen, wenn sich der Nutzer einloggt.

Das Verfassen, Versenden und Empfangen von Nachrichten mit den verschiedenen Kommunikationsgeräten wird durch eine permanente WebSocket-Verbindung zwischen Server und Main Device (= Smartphone) sowie Server und Slave Device (= Tablet oder Computer) ermöglicht ...

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