Österreich: Neue Ökostrom-Tarifverordnung - Große Freiflächenanlagen ohne Förderung

(LEXEGESE) - Der Der österreichische Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner hat eine neue Ökostrom-Tarifverordnung erlassen. Die jetzt kundgemachten Tarife gelten nach Maßgabe der verfügbaren Kontingente für neue Anlagen, für die ein Antrag auf Vertragsschluss mit der Ökostrom-Abwicklungsstelle (OeMAG) gestellt wird. Damit ein effizienter Ausbau der erneuerbaren Energien in Richtung Marktreife realisiert wird, sind gemäß Ökostromgesetz automatische Abschläge für das Jahr 2013 vorgesehen. Diese liegen je nach Technologie und Kostenentwicklung zwischen 0,5 und 10 Prozent. Die neuen Ökostrom-Tarife im Überblick Windkraft Wind weist in Österreich nach der Wasserkraft das wirtschaftlichste Ausbaupotenzial für erneuerbare Stromproduktion auf. Für neue Windkraft-Anlagen werden für das 2. Halbjahr 2012 jene Tarife herangezogen (9,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh)), die schon beim erfolgreichen Wartelistenabbau gut angenommen worden sind. Für 2013 sieht die Verordnung einen Tarif von 9,45 Cent pro kWh vor, was einer Absenkung um 0,5 Prozent entspricht und einen Anreiz für den Anlagenbau an effizienten Standorten sowie die Weiterentwicklung der Technologie bieten soll. Mit dem Windkontingent von jährlich 11,5 Millionen Euro können zusätzlich 70.000 Haushalte mit grünem Strom versorgt werden. Photovoltaik Die Photovoltaik boomt in Österreich. Durch ein Auslaufen der Förderungen für neue Großanlagen mit einer Spitzenleistung über 500 Kilowatt peak (kWp) soll verhindert werden, dass wie in der Vergangenheit wenige Anlagenbetreiber den gesamten Fördertopf bekommen. Im Gegenzug gibt es künftig für gebäudeintegrierte Projekte eine Kombination aus Investitionszuschuss und Einspeisetarif ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK