Neue Serie: Dr. B. Bähr ./. Prof. U. Wackerbarth

von Ulrich Wackerbarth

Wie viele andere auch bin ich ein Teldafax-Geschädigter. In der irrigen Annahme, relativ kostengünstig Strom beziehen zu können, habe ich mich 2010 dazu hinreißen lassen, mit der Teldafax Marketing GmbH einen Vertrag über eine Stromlieferung für zunächst ein Jahr abzuschließen. Daraus wurde allerdings nur für ein dreiviertel Jahr etwas, dann war Teldafax pleite. Über 1000 Euro Vorauszahlung sind dahin, habe ich mir im stillen Kämmerlein so gedacht. Tant pis. Fall abgeschlossen. Wieder zurück beim örtlichen Teuer-Strom. Aber es kommt leider schlimmer. Was ich nicht wußte, sondern erst später aus der Presse erfahren habe: Der Insolvenzverwalter macht sich das weitverzweigte Firmenkonstrukt zunutze, um aus den bereits durch die Insolvenz geschädigten Kunden noch mehr herauszupressen. Und dabei geht er nicht gerade zimperlich vor. So hat er nicht nur mir sondern auch anderen eine Rechnung der insolventen Teldafax Services GmbH zugesendet und dann auch noch durch ein Inkassobüro kostentreibend drohen lassen. Heute nun flatterte der Mahnbescheid über den — auch noch falsch berechneten — Nachforderungsbetrag in meinen Briefkasten.

Eine der Merkwürdigkeiten: Mit der Teldafax-Services GmbH hatte ich keinen Vertrag abgeschlossen. Was mit meinem Vertragspartner (Teldafax- Marketing) ist, weiß ich nicht und wurde mir vom Insolvenzverwalter auch nicht mitgeteilt. Ist T-Marketing selbst pleite? Hat T-Marketing die Forderung an T-Services oder Herrn Dr ...

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