Couchsurfing.org verschreckt Nutzer mit neuen AGB

Für die “Legal Tribune Online” habe ich in dem Artikel “Nicht nur Facebook und Google sind die Bösen“ die neuen Nutzungsbedingungen des größten Gastfreundschaftsnetzwerks Couchsurfing.org geprüft. Im Hinblick auf die Nutzerrechte können sie als “Freifahrtsschein” bezeichnet werden.

Die zentrale Klausel lautet:

If you post Member Content to our Services, you hereby grant us a perpetual, worldwide, irrevocable, non-exclusive, royalty-free and fully sublicensable license to use, reproduce, display, perform, adapt, modify, create derivative works from, distribute, have distributed and promote such Member Content in any form, in all media now known or hereinafter created and for any purpose, including without limitation the right to use your name, likeness, voice or identity.

Die Klausel bedeutet so viel wie, “Wir dürfen mit den Inhalten und Daten der Nutzer machen was wir wollen“. Warum diese Klausel unwirksam ist, erkläre ich in meinem Artikel bei der LTO. Zugleich räumt sich Couchsurfing.org auch das Recht ein, die AGB jederzeit nach eigenem Ermessen ändern zu dürfen. Das ist nicht nur unwirksam, sondern Angesichts der aktuellen Änderung eine beängstigende Vorstellung.

Da hilft es auch nicht viel, dass Couchsurfing aufgrund der breiten Kritik die Nutzer zu beschwichtigen versucht ...

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