Konzertierte Aktion von Datenschützern gegen Facebook

Nach einer entsprechenden Abstimmung unter den deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden im „Düsseldorfer Kreis“ werden die Behörden in den Ländern Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein gegen Datenschutzverstöße des weltweit agierenden Sozialen Netzwerks Facebook aktiv.

Kritikpunkt ist hierbei u. a. die Gesichtserkennung, die Facebook inzwischen standardmäßig durchführt. Dabei werden von Facebook Gesichtsmuster erkannt, gespeichert und ausgewertet, ohne dass die Nutzenden vorab hierüber informiert werden.

Während der Datenschutzbeauftragte in Hamburg nach Anhörung von Facebook Inc./USA wegen Datenschutzverstößen bei der digitalen Gesichtserkennung eine Untersagungsverfügung aussprach, starteten die Datenschutzbeauftragten der anderen Bundesländer in dieser Sache eine verfahrensrechtliche Anhörung.

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein wandte sich zudem an die US-Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) in Washington und machte auf Verstöße gegen die europäische Datenschutzrichtlinie aufmerksam – verbunden mit der Aufforderung, diese nach US-amerikanischem Recht zu ahnden.

Schon im November 2011 stellte die FTC Verstöße gegen die Privacy-Selbstverpflichtungen durch Facebook fest und forderte das Unternehmen zu rechtskonformem Verhalten auf ...

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