Keine Überstellung einer syrischen Flüchtlingsfamilie nach Italien – Deutschland bearbeitet Asylantrag

Die katastrophale Lage in Syrien zieht seine Kreise. Auch Italien und Deutschland müssen sich derzeit mit syrischen Flüchtlingen und deren Asylanträgen auseinandersetzen. In diesem Fall musste geklärt werden, ob Italien oder Deutschland für eine betroffene Familie zuständig ist. Das Verwaltungsgericht Stuttgart urteilte dazu.

Syrische Familie sollte nach Italien überstellt werden

Die Familie besteht aus einem staatenlosen palästinensischen Ehepaar und seinen drei kleinen Kindern. Sie waren aus Syrien bereits im April 2011 geflüchtet und gelangten über Griechenland und schließlich Italien nach Deutschland, wo sie den Asylantrag stellten. Nach der Dublin-II-Verordnung war aber Italien für die Prüfung dieses Asylgesuchs zuständig. Die Dublin-II-Verordnung legt fest, dass für jeden Asylantrag nur ein Mitgliedstaat zuständig ist. Asylbewerber können demnach an den zuständigen Mitgliedstaat überstellt werden. Die Familie aber wollte nicht Italien zurück geschickt werden. Dort seien sie aufgefordert worden, das Land zu verlassen und hatten ein Zimmer ohne Betten und Decken für die Übernachtung bekommen, in dem auch andere Familie untergebracht waren ...

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