Rotlichtverstoß, Lappen futsch, Job weg und dann noch eine Sperrzeit vom Amt

Kraftfahrer, die leichtfertig ihren Führerschein aufs Spiel setzen, sind nicht nur schnell ihren Job los, sie müssen danach auch noch mit einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld I rechnen. Das gilt etwa nach einem Unfall wegen einer missachteten roten Ampel, wie das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in einem aktuell veröffentlichten Urteil vom 01.08.2012 entschied (AZ: L 3 AL 5066/11).

Der Kraftfahrer war im November 2010 mit seinem Laster über eine rote Ampel gefahren. Es kam zu einem Unfall mit mehreren Verletzten. Das Strafgericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe, zudem musste er für sechs Monate seinen Führerschein abgeben.

Wegen des Führerscheinentzugs kündigte sein Arbeitgeber fristlos. Daher beantragte der Kraftfahrer Arbeitslosengeld. Die Agentur für Arbeit bewilligte dies allerdings nur mit einer zwölfwöchigen Sperrzeit ...

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