Hundebisse beim “Gassi gehen” als Arbeitsunfall?

Das „Gassi gehen“ mit dem Hund des Nachbarn steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Wer dabei von dem Tier gebissen wird, kann daher keine Leistungen von der Berufsgenossenschaft beanspruchen, entschied das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart in einem am Dienstag, 18.09.2012, bekanntgegebenen Urteil (AZ: L 8 U 4142/10).

Geklagt hatte ein Mann aus Schwäbisch Hall. Da sein Nachbar ins Krankenhaus musste, willigte der Kläger ein, sich um dessen Rottweiler zu kümmern. Der Mann war für den Hund kein Unbekannter. Er hatte ihn schon öfter versorgt.

Auch dieses Mal versorgte er das Tier mit Wasser und Futter und führte ihn aus. Doch am sechsten Tag kam es zum Unglück. Der Rottweiler griff sein neues Teilzeitherrchen beim „Gassi gehen“ unvermittelt an ...

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