Einkommensteuer: Nicht abnutzbares Wirtschaftsgut Forderung aus Rundholzkaufvertrag in der Einnahmen-Überschussrechnung

Mit dem FG Köln kippt ein weiteres Finanzgericht das Steuersparmodell "Rundholz-Kaufvertrag" (FG Köln 22.5.12, 15 K 1401/09; NZB BFH X B 172/12). Durch einen Rundholz-Kaufvertrag - so das FG - wird eine Forderung auf Lieferung und Übereignung von Rundhölzern erworben, die ein nichtabnutzbares Anlagevermögen des Anlagevermögens darstellt, weil auch beim stehenden Holz selbst die Zugehörigkeit zum Anlagevermögen erst mit dem Einschlag endet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sind aber erst im Zeitpunkt der Veräußerung oder Entnahme dieser Wirtschaftsgüter als Betriebsausgaben zu berücksichtigen (§ 4 Abs. 3 S. 4 EStG). Da das Ziel damit erreicht war, musste das Gericht auf seine Bedenken, ob überhaupt ein Gewerbebetrieb Holzhandel vorlag, nicht weiter eingehen. Die Klägerin, eine selbstständig tätige Diplom-Psychologin mit Einkünften aus weiteren Einkunftsarten, hatte 2003 bis 2007 Kaufverträge über Rundhölzer abgeschlossen. Gegenstand von Rundholz-Kaufverträgen ist die Lieferung von z.B ...Zum vollständigen Artikel


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