Die (angeblich) selbsttaufende Oma

Sie ist evangelisch, er katholisch. 2002 wurde ihre Tochter geboren. Sie haben das gemeinsame Sorgerecht, die Tochter lebt beim Vater, u.a. mittwochs besucht sie die Mutter.

Seit Jahren streiten die Eltern erbittert, u.a. auch über die religiöse Kindererziehung. Beide Eltern waren sich allerdings bislang darüber einig, dass das Kind noch nicht getauft worden ist.

Eines Tages erhielt die Mutter vom katholischen Ortspfarrer die Nachricht, dass die Großmutter väterlicherseits das Kind am Tage der Geburt getauft habe, da diese äußerst schwach gewesen sei.

Daraufhin verklagte die Mutter die Oma vor dem Zivil- (nicht dem Familiengereicht) mit dem Antrag, die Beklagte zu verurteilen, gegenüber der katholischen Kirchengemeinde M und dem Dechanten P, die von ihr abgegebene eidesstattliche Versicherung, sie habe die Tochter der Klägerin am 21.09.2002 im Allgemeinen Krankenhaus getauft, zu widerrufen.

Erfolgreich ...

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