Böse Überraschung…

Wenn man sich gegen eine Kündigung wehren möchte, kann dies grundsätzlich nur innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung durch Erhebung einer Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitgericht erfolgen (§ 4 KSchG) Um die laufende 3-Wochen-Frist richtig berechnen zu können, muss geprüft werden, wann die Kündigung als zugegangen gilt. Heikel kann dies insbesondere dann werden, wenn der Kündigungsempfänger bei Kenntnisnahme der Kündigung nicht genau weiß, wann ihm diese zugegangen ist, z.B. weil er seinen Briefkasten wegen zwischenzeitlichem Urlaubs länger nicht geleert hat.

Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts gilt Folgendes: Dass und wann eine Kündigung zugegangen ist, hat der Arbeitgeber darzulegen und zu beweisen. Gelingt ihm z.B ...

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