Neuer Sheriff in der Isarmetropole

À propos…..Sheriffs. Und Isarmetropole. Die hat ja seit Freitag einen neuen. Beim Alten. Einen neuen Sheriff beim Alten.

Eigentlich hatte ich wegen der Art und Weise, wie es zur Neubesetzung kam noch genug gegrummelt, um ihn mir eigentlich gar nicht anguggen zu wollen. Nach der huschhusch Auswechslung Walter Kreyes beim ZDF / Der Alte. Krebs, Erkrankung und Arbeitsplatz einerseits zum gesellschaftlichen Thema machen, Spenden mit Sendungen einzusammeln und zu fordern, Krebskranke nicht ausgrenzen, auch vom Arbeitsplatz ist in der Theorie und in den Medien EINE Seite.

Die praktische Realität sieht meistens eben anders aus. Scheinbar eben auch wenn Schauspieler weitermachen wollen und könnten…. offenbar.

Nicht Freitag abend (da siegte die grummelige Unlust über die Neugier, wie man den Austausch in der neuen Folge erklären wird noch), aber dann beim Blick durch die Mediathek nach Verbraucherthemen kam er mir dann doch in die Quere. Und das passt gut, begrifflich. Quer stehend. Denn: Selten habe ich einen so langweilig gestrickten Plot für einen der Freitagabendkrimis und dieser Serie gesehen. Erst recht als Auftaktfolge einer Neubesetzung. Ein selbsternannter neuer Sheriff in der Stadt, der bei seiner Ankunft am Bahnhof erst mal dem fiesen Dieb der armen Rentnerinnenmoneten aus dem Handtascherl der alten Dame die Beute wieder abnimmt – selten so gegähnt über den lahmen Versuch, dem neuen “kommisarischen Leiter der Mordkommission”, von dem man bereits weiss, dass er das eh nicht nur kommissarisch bleiben wird, einen Hauch Bürgernähe, Hemdsärmligkeit, Selbst-ist-der-Chef und Packtselbstan-Züge beim Hand(schellen)anlegen ins Drehbuch kritzeln zu wollen ...

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