HCI Renditefonds I: Fondsschiff MS Auguste Schulte insolvent, Fachanwälte helfen...

"Wirtschaftlich anlegen, von Erfahrung profitieren" lautete der Leitspruch auf dem Prospekt des HCI Renditefonds I. Im Nachhinein erweist sich die Fondsanlage für die Anleger als alles andere als wirtschaftlich. In 4 Containerschiffe und 2 Mehrzweckfrachter investierten Anleger im Jahr 2003 knapp 9 Mio. €. Am 14. September 2012 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Fondsschiff MS �Auguste Schulte� eröffnet. Das im Jahr 2010 für dieses Schiff beschlossene Restrukturierungskonzept dürfte damit gescheitert sein. Die Anleger haben bereits durch diese Schiffsinsolvenz viel Geld verloren. Tiefpunkt der Krise der Schifffahrtsmärkte erst in 12 - 18 Monaten erreicht Die angespannte Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten, die durch besonders niedrige Charterraten geprägt ist, fordert immer mehr Opfer unter den Fondsschiffen. Ob die verbliebenen drei Schiffe des HCI Renditefonds I, die ebenfalls unter den niedrigen Einnahmen leiden und eine angespannte Liquiditätssituation beklagen, die Krise überstehen werden, wird sich zeigen. Erschwert wird die Sanierung der angeschlagenen Schiffsfonds auch durch weiter massiv steigenden Schiffskapazitäten. In den Orderbüchern der Werften stehen laut Fondszeitung rund 500 Containerschiffe mit einer kumulierten Transportkapazität von 3,6 Millionen TEU. Das entspräche etwa 23 Prozent der derzeitigen Flotte. Zwei Drittel davon stünden bereits 2013 zur Ablieferung an. Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Euroraum sowie in China haben darüber hinaus nach Meinung der HSH Nordbank, einem der maßgeblichen Schiffsfinanzierer, die Unsicherheiten bezüglich der Aussichten für die Schifffahrt weiter erhöht. Infolge der Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite bewegten sich die Fracht- und Zeitcharterraten in allen drei Märkten (Containerschiffe, Massenguttransport und Öltanker) auf sehr niedrigem und nur zum Teil kostendeckendem Niveau ...Zum vollständigen Artikel


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