Fertiggericht vor Gericht: Döner (mit ohne Hackfleisch)

Döner Kebap von Wollschaf unter cc-by-sa Ob als Dürüm oder im Pide - Döner Kebap ist schon etwas Leckeres. Gegrilltes Fleisch, Salat, Tomaten, Zwiebeln, manchmal auch mit Joghurt-Knoblauch-Sauce, gut gewürzt. Da zückt sogar Angela Merkel schon mal das Messer. Ursprünglich, also in der Türkei, gab es "den Döner" nicht "to go" im Brotmantel, sondern auf dem Teller mit Pilav, dem ebenso leckeren türkischen Reis. Und auch nur mit Lamm- oder Hammelfleisch zubereitet. Doch in deutschen Landen landen immer häufiger auch andere Fleischsorten im Fladenbrot, insbesondere Rind, Kalb und auch Geflügel. Und man muss auch nicht mehr in den Dönerladen gehen, sondern kann das Ganze auch leicht zu Hause in der Pfanne zubereiten. So auch das "Hähnchen-Kebab", das jetzt vom Verwaltungsgericht Berlin verkostet und für "zu schwammig im Biss" erklärt wurde. Der Hersteller hatte nämlich keine gewachsenen Fleischstücke verwendet, sondern zerkleinertes Fleisch, sprich: Hackfleisch. Und das fühlt sich zwischen den Zähnen natürlich anders an, hat weniger Biss. Darum war der Hersteller auch lebensmittelrechtlich beanstandet worden, und so kam das Fertiggericht vors Gericht. Und das sagte dann:
"Ein nennenswerter Teil der Verbraucher verstehe „Kebab“ als Kurzform von „Döner-Kebab“. Nach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuches besteht Hähnchen-Döner-Kebab aus dünnen Fleischscheiben ohne die Verwendung von wie Hackfleisch zerkleinertem Fleisch ...
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