ArbG Düsseldorf: Bewerber bleibt auf Flugkosten sitzen

Wer sich deutschlandweit bewirbt, hat größere Chancen, eine Stelle zu finden – allerdings auch wesentlich mehr (Kosten-) Aufwand. Schließt der potentielle Arbeitgeber die Kostenerstattung nicht ausdrücklich aus, so ist er verpflichtet, dem Bewerber die Vorstellungskosten wie z. B. Fahrtkosten zu erstatten, sofern sie tatsächlich erforderlich waren – und zwar unabhängig davon, ob die Bewerbung erfolgreich ist oder nicht (§ 670 BGB).

Im vorliegenden Fall hatte sich ein Hamburger auf eine Stelle in Düsseldorf beworben. Er wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, zu welchem er mit dem Flugzeug anreiste. Nachdem ihm mitgeteilt worden war, dass er nicht eingestellt wird, verlangte der Bewerber die ihm entstandenen Vorstellungskosten in Höhe von 429,62 € vom Arbeitgeber zurück. Der Arbeitgeber zahlte jedoch nur einen Teilbetrag von 234,00 € ...

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