Untreue: Rechtspflegerin mit Ehemann vor Gericht

Eine 49-jährige suspendierte Rechtspflegerin steht gemeinsam mit ihrem Ehemann wegen des Verdachts der Untreue vor dem Landgericht Limburg. Die Angeklagte soll als Rechtspflegerin mehrfach ihren Mann als Nachlasspfleger empfohlen haben. Dadurch erhielt das Ehepaar die Verfügungsgewalt über die Nachlassvermögen. Der Ehemann soll dann ungerechtfertigte Abbuchungen von den jeweiligen Konten vorgenommen haben. Insgesamt soll sich der Schaden auf 333.000 Euro belaufen. Angeklagt sind sie jjdoch lediglich wegen 120.000 Euro, da weitere Taten bereits verjährt sind. Der Ehemann ist bereits einschlägig vorbestraft. Im April 2010 wurde er wegen Untreue in 50 Fällen zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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