Die Datenwoche im Datenschutz (KW37 2012)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Headsets, Online-Petitionen, Staatstrojaner, Twitter, W-Lan-Haftung, US-E-Mails, Bankkonto).

Sonntag, 9. September 2012

Headsets lesen Gedanken. Forscher haben brisante Experimente mit Videospielern durchgeführt, nun präsentieren sie ein verstörendes Ergebnis: Versteckte Botschaften im Computer können das Gehirn dazu verleiten, über Headsets Geheimnisse wie PIN-Nummer und andere Bankdaten zu verraten. (…) Sogenannte EEG-Headsets messen mithilfe von Elektroden die Hirnströme. Spieler können allein mit der Kraft der Gedanken das digitale Ich steuern – statt mit Maus und Tastatur. Die Hightech-Geräte sind inzwischen für wenige hundert Euro zu haben. Was wie Freizeitspaß wirkt, könnte jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko bergen, warnen nun Forscher: Man könne die EEG-Headsets darauf programmieren, dem Gehirn innerhalb weniger Sekunden sensible Daten wie PIN-Nummern, Bankinformationen, Wohnort, Geburtstag oder Vertrautheit mit bestimmten Personen zu entlocken. Nachricht für Frau Aigner bei Spiegel.de…

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Montag, 10. September 2012

Das neue Internetportal des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages ist online. Bundestagspräsident Norbert Lammert gab am Sonntag, dem 9. September 2012 den offiziellen Start der überarbeiteten Version bekannt. Um den Datenschutz zu erhöhen, kann jeder auch mit einem vom System vorgegebenen Pseudonym unterzeichnen. Das Pseudonym in den Diskussionsforen bleibt weiter frei wählbar. Mehr auf golem.de…

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Dienstag, 11. September 2012

Staatstrojaner: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat die von Ermittlungsbehörden eingesetzte Trojaner-Software zur Überwachung von Computern nicht im Detail analysieren können und hält an seiner kritischen Bewertung fest ...

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