Reiserecht: Reisevertrag mit sächsischer Kundin ist gültig trotz Buchung von Reise nach Bordeaux statt Porto

Amtsgericht Stuttgart Bad-Cannstatt, 16.03.2012, Az.: 12 C 3263/11

Der Reisemangel ist in § 651c BGB geregelt. Danach liegt ein Reisemangel vor, wenn die Reise nicht so beschaffen ist, wie es zwischen den Vertragsparteien vereinbart war oder wie der Reisende sie erwarten durfte.

Die Beschaffenheit der Reise kann dabei ausdrücklich zwischen den Vertragsparteien vor Antritt der Reise vereinbart worden sein, oder sich aus den Umständen ergeben.

Insbesondere die Reisebestätigung sowie die Prospekte des Reiseveranstalters sind maßgeblich dafür, was zwischen den Parteien vereinbart wurde oder was der Reisende erwarten durfte. Liegt danach ein Reisemangel vor, kann der Reisende gem. §651c Abs. 2 BGB von dem Reiseveranstalter Abhilfe verlangen. Wenn der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer vom Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe schafft, kann der Reisende gem. § 651c Abs. 3 BGB selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen.

Der Reisende kann ebenfalls gem ...

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