So geht Entertainment: Wenn der eigene Fernseher den Zuschauer aufzeichnet

Fernsehen und Werbung sind eng miteinander verknüpft. Steigen die Quoten so steigen auch die Werbeeinnahmen. Aus diesem Grund werden regelmäßig Einschaltquoten erhoben. Auch die Telekom hat die Erhebung von Einschaltquoten laut einem Artikel der welt.de anscheinend als zukünftiges Geschäftsmodell für sich ausgemacht.

Und wie lassen sich Einschaltquoten natürlich besonders einfach erheben? Na klar mittels digitalem Fernsehen! Hiergegen lief die Verbraucherschützer anscheinend jedoch aufgrund von Datenschutzbedenken Sturm. Die Telekom dagegen verweist darauf, alles Notwendige getan und insbesondere die Nutzer ausreichend informiert zu haben. Insbesondere ermöglicht die Telekom eine Widerspruchsmöglichkeit mittels PIN-Eingabe über die Entertain-Box. Wer hat Recht?

Anonyme Pseudonyme

Die Telekom stellt laut welt.de jedoch klar, dass die Datenerhebung nicht mit Hilfe der echten Namen des Anschlussinhabers sondern mittels Pseudonymen erfolgt. § 3 Abs. 6a BDSG definiert die Pseudonymisierung wie folgt:

Pseudonymisieren ist das Ersetzen des Namens und anderer Identifikationsmerkmale durch ein Kennzeichen zu dem Zweck, die Bestimmung des Betroffenen auszuschließen oder wesentlich zu erschweren.

Die sich an die Datenerhebung anschließende Auswertung erfolge sodann jedoch anonym. Die Anonymisierung definiert § 3 Abs. 6 BDSG wie folgt:

Anonymisieren ist das Verändern personenbezogener Daten derart, dass die Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können ...

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