Gewaltstraftaten gefährden den Führerschein

Auch wenn ein Führerscheininhaber bislang verkehrsrechtlich nicht aufgefallen ist, kann ein von dieser Person ausgehendes hohes Aggressionspotential, das schon mehrfach zu strafrechtlichen Verurteilungen und noch anhängigen Strafverfahren geführt hat, den Entzug der Fahrerlaubnis begründen wegen der fehlenden charakterlichen Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr.

So das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen in dem hier vorliegenden Fall eines zwanzigjährigen Dortmunders, der sich gegen die Anordnung der sofortigen Vollziehung der Fahrerlaubnisentziehung gewehrt hat. Der Antragsteller ist seit seinem 15. Lebensjahr mehrfach und fortlaufend nach dem Jugendstrafrecht wegen (gefährlicher) Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verurteilt worden. Die Fahrerlaubnisbehörde entzog dem Antragsteller die Fahrerlaubnis, da aufgrund des von ihm ausgehenden hohen Aggressionspotentials nicht zu erwarten sei, dass er sich im Straßenverkehr hinreichend angepasst und an den Regeln orientiert verhalte. Mit seinem Antrag wendet sich der Antragsteller gegen die sofortige Vollziehung der Entziehungsverfügung ...

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