Klagevefahren vor dem BVerwG zum Neubau einer 380 kV-Höchstspannungsleitung durch Vergleich beendet

Bereits im Jahre 2007 beantragte die Klägerin, die Tennet TSO GmbH, bei der beklagten niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Planfeststellung für die Errichtung einer Freileitung im Abschnitt Ganderkesee - St. Hülfe südwestlich von Bremen, nachdem die landesplanerische Feststellung deren Raumverträglichkeit bestätigt hatte. In der Folgezeit trat das Niedersächsische Gesetz über die Verkabelung von Hochspannungsleitungen über 110 kV sowie das Energieleitungsausbaugesetz des Bundes in Kraft, das den Abschnitt Ganderkesee - St. Hülfe als eines von vier Pilotprojekten für den Test von Erdkabeln auf Höchstspannungsebene erfasst. Das Gesetz sieht - bei einer Entfernung der neuen Stromleitung von weniger als 200 m zu Wohngebäuden im Außenbereich und von weniger als 400 m zu Wohngebäuden im Innenbereich - zum "Schutz des Wohnumfeldes" vor, dass die Planfeststellungsbehörde eine Erdverkabelung "verlangen" kann ...Zum vollständigen Artikel

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