Insolvenz vermeiden: Gläubigervergleich

In der letzten Zeit stelle ich fest, dass die Aussichten, eine Insolvenz zu vermeiden und stattdessen Vergleiche mit den Gläubigern abzuschließen, steigen (“Schuldenvergleich statt Insolvenz”). Diese Entwicklung ist erfreulich: die Schulden über einen außergerichtlichen Vergleich zu regulieren, ist sowohl für die Betroffenen (von Unternehmer, über Angestellte bis hin zu gescheiterten Selbständigen/Arbeitslosen) als auch für die Gläubiger meist die bessere Lösung. Denn Insolvenzverfahren führen – wenn überhaupt – zu kaum nennenswerten Quoten (statistisch zwischen 0-3 %) und zu einem jahrelangen bürokratischen Verfahren, bei denen höchstens der Insolvenzverwalter/Treuhänder verdient. Aus meiner Tätigkeit und Vorträgen für betroffene Gläubiger weiß ich, dass sich herumgesprochen hat, dass eine Insolvenz nichts für sie einbringt.

Vor diesem Hintergrund ist es für mich daher nicht überraschend, dass in den letzten Monaten und Jahren die Aussichten, über einen Vergleich mit den Gläubigern zu einer wirtschaftlich sinnvollen Lösung und einem (schuldenfreien) Neuanfang zu kommen, steigen. Von Banken über Finanzämter bis hin zu Tupperware und anderen Unternehmen als Gläubiger steigt die Bereitschaft, einen Gläubigervergleich abzuschließen und damit eine Insolvenz zu vermeiden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK