Bulimie-Lernen

Nein – es geht hier nicht um die Lektion, die der eine oder andere im Umgang mit Medien macht, bevor er diese oder seine ehelichen Probleme erst in Paartherapie und (weil die vielleicht nicht genügt und fruchtet?) dann in einem Buch verarbeitet, dessen Inhalt für die Nation ungefähr den Spannungsfaktor und Unterhaltungswert einer Schlaftablette hat. Nur weil er (oder sie) gar nicht so viel essen kann, wie er…na, Sie wissen schon, Posttitel.

Nein, es geht um den Startup des Bildungsnachwuchses. Diesem wünscht man, dass er Bücher – und nicht nur suchhundkompatible Technik – in die Finger bekommt, aus denen er das und soviel davon lernen und behalten und davon leben kann, dass es ihn auf gesunde Weise sättigt. Und satt machen wird, wenn und weil er davon leben kann. Nachdem er mit und aus dem Wissen Bildung und davon das, was für seinen Beruf und einen Arbeitsplatz in diesem, gelernt und gewonnen hat. Und als Gewinn auch empfindet. Nicht als Verlustgeschäft, das den Einsatz nicht genug lohnt. Nicht genug, um mehr als die Formulare und die Erläuterungen für den Bezug von Hartz IV lesen zu können – und auch zu verstehen. Hartz IV, das manche auf eine absurde Weise als Gewinn für die Nation ansehen und sich dafür auf Schenkel und selbst auf die Schulter klopfen.

Wo diese Selbstzufriedenen und ihre Partei es eigentlich erst als Gewinn ansehen dürften, wenn jeder Arbeit hat und von dieser leben und auch seine Familie ernähren und sie und sich selbst davon auch für das Alter vorsorgend versorgen kann.

Wo Kinder aus Nichtakademikerfamilien weder Scheu haben müssen, sich nach dem Abi auch ein Studium vorstellen und realisieren zu können, noch an Pforten (nein, nicht zu rütteln, um Bundeskanzler, sondern: ) die Klinke herunter zu drücken, wo sie mit Bildung, Ausbildung, Studium, Beruf hin wollen ...

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