Wann kriechen die Rechteinhaber in Deutschland aus ihren Löchern? 170.000 Euro Schadensersatz im US-Filesharing-Prozess

Seit Jahren nun kursieren die Abmahnschreiben wegen Urheberrechtsverletzungen durch Deutschland. Gefordert wird immer das Gleiche: Pauschalen zur Abgeltung der angeblich entstandenen Anwaltskosten, die selbstverständlich nie entstanden sind, sowie zur Abgeltung des entstandenen Schadens, berechnet nach den Grundsätzen der Lizenzanalogie. Meist handelt es sich bei den Pauschalen um Beträge im dreistelligen Bereich. Dies hat für die – nennen wir sie mal “Abmahnkanzleien” den Vorteil, dass viele Abgemahnte versuchen, sich selbst zu vertreten, da es sich in den Augen der Abgemahnten bei diesen Summen nicht lohnt, Geld in einen Anwalt zu investieren.

In den USA sieht dies etwas anders aus. Man belächelt oft die Schadenssummen, die wegen kleinster Vergehen gefordert werden. Aktuell hat nun das Berufungsgericht im Fall Jammie Thomas-Rasset die Schadensersatzsumme von 54.000 auf 222.000 Dollar erhöht, die Thomas-Rasset an die Musikindustrie zahlen soll. Tatvorwurf: Filesharing ...

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