Iquisition und Hexenverfolgung 2.0

Man kann der katholischen Kirche ja ohnehin nicht vorwerfen, zu sehr mit der Zeit zu gehen. Was derzeit im Schwarzwald läuft erinnert aber an die dunklen Jahre der Hexenverfolgung und Inquisition:

Da stellt sich ein Pfarrer des Sonntags auf die Kanzel und tut so, als habe ihm die Dreifaltigkeit das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen im Bereich von Sexualstraftaten vorab eingeflüstert (vergl. hier). Da mutete es regelrecht zynisch an, dass man von Seiten der Kirchengemeinde für "Versöhnung und Dialog" sorgen möchte. Was man getan hat, ist die Aufstachelung eines ganzen Dorfs und unterschwellig einen Aufruf zur Hetzjagd auf die vermeintlichen Täter. Wie man "Versöhnung und Dialog" bewerkstelligen möchte, wenn gleichzeitig "die mutmaßlichen Täter bei den Gesprächen außen vor" bleiben, ist mir schleierhaft. Aber gut, sie gehören ja offensichtlich nicht der erlauchten Gemeinschaft der Landjugend an.

In einem weiteren Artikel wir eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft zitiert ...

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