Gema-Vermutung schützt Rechte anonymer Urheber

Am 27.08.2012 entschied das AG Frankfurt (Az. 32 C 1286/12-48), dass auch die Rechte anonymer Urheber von der Verwertungsgesellschaft GEMA geschützt werden.

Dem Urteil zugrunde liegt ein Streit der Verwertungsgesellschaft mit einem CD-Hersteller, der die Vervielfältigung von 2.000 CDs einer bestimmten Musikband angezeigt hatte. Darunter befand sich auch ein Musikstück, dessen Urheber nicht mit bürgerlichen Namen, sondern nur mit einem Pseudonym benannt wurde. Später verweigerte der Betroffene die Zahlung der Gebühr mit der Begründung, der Urheber gehöre einer anderen Verwertungsgesellschaft an.

Die GEMA berief sich jedoch auf die sogenannte „GEMA-Vermutung”, wonach auch die Rechte anonymer Urheber von ihr geschützt würden ...

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