BGH: Verletzung des Fernmeldegeheimnisses durch leitenden Angestellten der Deutschen Telekom AG

Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt in den kommenden Tagen ein Verfahren wegen der Verletzung des Fernmeldegeheimnisses in sieben Fällen, Untreue in drei Fällen und Betrug gegen einen ehemals leitenden Angestellten der Deutschen Telekom AG

Das Landgericht Bonn hat den Angeklagten wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses in sieben Fällen, Untreue in drei Fällen und Betrug zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Nach den Feststellungen war der Angeklagte bis 2008 leitender Angestellter der Deutschen Telekom AG. In dieser Funktion ließ er sich von dieser unter Vorspiegelung eines Kostenbedarfs für verdeckte Ermittlungen Vorschüsse in Höhe von insgesamt 175.000 € aushändigen, die er in der Folgezeit für eigene Zwecke verbrauchte. Dieses Vorgehen hat das Landgericht in einem Fall als Betrug, im anderen Fall als Untreue gewertet ...

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