Europäische Kommission mahnt wegen erheblicher Verzögerungen bei Einrichtung europaweiten Straßenmautsystems

Die Europäische Kommission hat nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die Mitgliedstaaten mehr tun müssen, damit der europäische elektronische Mautdienst (EETS) wie geplant eingeführt werden kann und kündigt unter Fristsetzung zum 8. Oktober 2012 die Möglichkeit eines Vertragsverletzungsverfahren an.

Im Jahr 2004 beschloss die EU, den EETS einzurichten, um zuerst Lkw-Fahrern und später allen Verkehrsteilnehmern Mautzahlungen in der gesamten Europäischen Union mit einem einzigen Bordgerät und einem einzigen Dienstleistungsvertrag zu erleichtern. Dadurch werde es weniger Barzahlungen an Mautstationen geben und umständliche Verfahren für ausländische Nutzer entfallen, was den Verkehrsfluss beschleunige und Staus vermindere. Eine europaweite Interoperabilität, also die Verwendbarkeit geeigneter Geräte in allen Systemen, werd dazu führen, dass die Mautausrüstung künftig billiger werde.

Die Kommission stellte nach jüngster Mitteilung fest, dass der vorgesehene Termin 8. Oktober 2012, zu dem der EETS für schwere Nutzfahrzeuge verfügbar sein sollte, nicht eingehalten wird ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK