“Dann geh doch, Du Arsch” – formvollendet, aber leider unwirksam

Wie in nahezu allen zwischenmenschlichen Beziehungen, kommt es auch in Arbeitsverhältnissen mal zu hitzigen Diskussionen, die nicht selten zu handfesten Streitereien führen. Wenn da keiner einen klaren Kopf behält, fliegen dann nicht nur Untertassen, sondern auch unbedachte Worte durch den Raum. So geschehen in einem aktuellen Fall, der das Kanzleiteam zwar einige Nerven kostet, aber vor allem einfach köstlich amüsiert. Der Fall: Der Arbeitgeber ist ein durchaus sympatischer, aber mit einem eher hitzigen Temperament ausgestatteter Tankstellenbesitzer. Er hat einige Minijobber beschäftigt und zwei Festangestellte in Vollzeit. Mit einem der Festangestellten gerät der Tankstellenbesitzer immer wieder aneinander. Die Auseinandersetzungen verlaufen meist unspektakulär, weil der Festangestellte ein eher sonniges Gemüt hat und sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt.

Einmal jedoch gibt er seinem Chef heftige Widerworte. Dieser fühlt sich in seiner Ehre derart massiv verletzt, dass er seinen Angestellten mit den Worten:”Dann geh doch, Du Arsch!” kurzerhand vor die Tür setzt. Der so Gescholtene verzieht sich und ward fürderhin nicht mehr gesehen ...

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