Dummheit schützt vor Strafe nicht – Berufe, die die Schweigepflicht beachten müssen!

Wenn es etwas gibt, das man bei der Berufswahl stets beachten sollte, ist es die Frage, ob der Beruf ein solcher ist, bei dem man sich per se mit einem Bein im Gefängnis befindet.

Wenn dem so ist und man sich dennoch zur Ausübung desselbigen entscheidet, dann sollte eines in keinem Fall vergessen werden: Dass man sich eben per se mit einem Bein im Gefängnis befindet…

Mit einem Bein im Gefängnis

Es gibt bestimmte Berufe, bei denen es hinlänglich bekannt ist, dass diese einer gewissen Verschwiegenheit unterliegen, wie etwa Ärzte oder Rechtsanwälte. Doch dies sind bei weitem nicht die einzigen, die sich zweimal überlegen sollten, wem sie welche Informationen weitergeben.

Denn auch weniger offensichtliche Berufe unterliegen der gleichen Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 StGB, wie etwa

Tierarzt, Apotheker, Angehörige eines Heilberufes, Berufspsychologen mit staatlich anerkannter wissenschaftlicher Abschlussprüfung, Patentanwalt, Notar, Wirtschaftsprüfer, vereidigtem Buchprüfer, Steuerberater, Ehe-, Familien-, Erziehungs- oder Jugendberater sowie Berater für Suchtfragen in einer anerkannten Beratungsstelle, Mitglied oder Beauftragter einer anerkannten Beratungsstelle (§§ 3 und 8 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes), staatlich anerkannter Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen, Angehöriger eines Unternehmens der privaten Kranken-, Unfall- oder Lebensversicherung, wozu nach der Rechtsprechung des BGH auch selbständige Versicherungsvertreter gehören, Angehöriger einer privatärztlichen, steuerberaterlichen oder anwaltlichen Verrechnungsstelle oder Datenschutzbeauftragte.

Außerdem kommen noch einige Berufe aus dem öffentlichen Bereich dazu.

Dummheit schützt vor Strafe nicht

Auch wenn wir bereits an der einen oder anderen Stelle über das Bestehen der Schweigepflicht berichtet hatten und dass Thema an sich auch nicht gänzlich neu ist, scheint es dennoch nicht so wirklich bei den jeweiligen Berufsgruppen angekommen zu sein ...

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