Spielerlaubnis für vertragslose Spieler?

Diese Woche wurde der Wechsel von Ivan Klasnic zum FSV Mainz 05 bekannt. Klasnic wechelte nach dem Ablauf der Wechselfrist. Dies war möglich, weil Klasnic vereinlos war.

Grundsätzlich gibt es in der Bundesliga zwei Wechselperioden: Wechselperiode I (Ende der Saison bis 31.8) und Wechselperiode II (1.1-31-1).

Doch was passiert in den folgenden Situationen: Der Verein kündigt dem Spieler mitten in der Saison oder der Spieler findet, wie Klasnic, bis zum 31.8 keinen Verein.

Kündigung durch den Verein

Kündigt ein Verein dem Spieler außerordentlich aus wichtigem Grund, so soll grundsätzlich der Spieler genauso gestellt werden, als würde er einen Vereinswechsel aufgrund des Vertragsablaufes betreiben.

Eine neue Spielerlaubnis ist also grundsätzlich erst in der Wechselperiode I möglich. Doch was passiert, wenn der Spieler zwischen den Wechselperioden gekündigt wird.

Eine Spielerlaubnis für das laufende Spieljahr innerhalb der Wechselperiode II (1.1-31-1), soll ein Spieler nur in begründeten Ausnahmefällen erhalten. Dies gilt allerdings auch nur dann, wenn dem Spieler unwidersprochen fristlos gekündigt worden ist oder die fristlose Kündigung im staatlichen Gerichtsverfahren durch rechtskräftiges Urteil anerkannt worden ist (§ 8 Ziff. 2 LOS-DFL).

Der Spieler ist nun in folgender Situation:

Wehrt er sich gegen die Kündigung, wird sein Verein in der Regel nicht bereit sein, ihn bis zur endgültigen Klärung des Rechtsstreits weiterzubeschäftigen. Wehrt er sich gerade aus diesem Grunde nicht gegen die Kündigung, kann er trotzdem keine Spielberechtigung mehr für das laufende Spieljahr erlangen, es sei denn, es liegt ein begründeter Ausnahmefall im Sinne des § 8 Ziff. 2 LOS vor.

Der Spieler hätte grundsätzlich keine Möglichkeit mehr, seiner beruflichen Tätigkeit im laufenden Spieljahr nachzugehen ...

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