Schweigen ist nicht immer Gold: Bei Kündigung muss über Schwerbehinderung informiert werden!

Wie bereits zuvor das Bundesarbeitsgericht im Urteil vom 11.12.2008 hat nun auch das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein unter dem Az: 1 Sa 403e/09 entschieden, dass der schwerbehinderte Arbeitnehmer innerhalb einer “angemessenen Frist” von 3 Wochen nach Zustellung der Kündigung, dem Arbeitgeber den Hinweis geben muss, dass eine Schwerbehinderung vorliegt und die Kündigung daher der behördlichen Zustimmung bedarf. Wenn der Arbeitgeber die Schwerbehinderung oder den Antrag auf Anerkennung als Schwerbehinderter nicht kante musste er auch nicht mit der Zustimmungspflichtigkeit zur Kündigung rechnen. Unterlässt der Arbeitnehmer daher diese Mitteilung zu machen, hat er den besonderen Kündigungsschutz verwirkt ...

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