Drei Anhörbogen nicht bekommen? Das glaubt keiner!

Eine Halterin eines Motorrades, das mit 31 km/h zu viel Tempo geblitzt wurde, behauptete, drei Anhörbogen, die die Kreisverwaltung an sie gerichtet hatte, niemals bekommen zu haben. Auch die Polizei konnte den Fahrer nicht feststellen. Also stellte die Bußgeldstelle das Verfahren mangels Fahrerermittlung ein. Das Einstellungsschreiben erreichte die Fahrzeughalterin. Vier Wochen später wurde die Halterin wegen der beabsichtigten Anordnung eines Fahrtenbuchs angehört.

Nun meinte sie, sie könne sich nach mehr als vier Monaten nicht erinnern, wer das Motorrad gefahren habe. Sie hab ja erst jetzt von dem konkreten Vorwurf erfahren. Hätte sie einen Anhörbogen erhalten, hätte sie den Fahrer selbstverständlich angegeben. Das beeindruckte nicht und es wurde eine Fahrtenbuchauflage für ein Jahr angeordnet.

Die dagegen gerichtete Klage wies das Verwaltungsgericht Düsseldorf zurück (Urteil vom 24.05.2012, Aktenzeichen 6 K 8411/10) ...

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