(Drauf-)sein oder nicht (Drauf-)sein, das war hier die Frage – oder: Synthetische Cannabinoide als Auslöser eines Tötungsdeliktes?

Vor der 1. Schwurgerichtskammer des Landgerichts Trier ging heute der Prozess gegen einen 34-Jährigen zu Ende, der seine Freundin im Januar 2012 bei einem Sexspiel erwürgt hatte.

Der Angeklagte führte die Tat auf den Konsum von Legal Highs zurück, genauer gesagt auf Kräutermischungen mit synthetischen Cannabinoiden, die er seit längerem regelmäßig konsumiert hatte. Er gab an, die Tat nach dem Konsum einer solchen Kräutermischung in einer Art Trance ausgeübt zu haben (s. dazu Artikel im Trierischen Volksfreund v. 23.08.2012und v. 30.08.2012). Tatsächlich wurden im Körper des Angeklagten Abbauprodukte solcher Substanzen gefunden, zudem konnte die Bestellung mehrerer Kräutermischungen im Internet nachgewiesen werden ...

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