Böse Überraschung

Wir hatten bis vor kurzem ein Mandat, bei welchem es eigentlich nur um eine relativ geringe Forderung ging. Rechnungen und Mahnungen lagen vor und schienen soweit zu passen.

Die Schuldnerin wurde angeschrieben und zur Zahlung aufgefordert. Wenige Tage später meldete sich diese telefonisch und teilte in einem relativ langem Gespräch mit, dass sie die Exfreundin des Mandanten sei und dass vereinbart gewesen wäre, dass die Leistung des Mandanten auch zukünftig kostenfrei erfolgen würde, da sie ihm während der Zeit der gemeinsamen Beziehung wohl im Betrieb unentgeldlich geholfen hätte.

Die Schuldnerin erzählte weiter, dass die Beziehung durch sie beendet wurde und seitdem immer wieder neue Dinge unseres Mandanten versucht werden, um sich bei ihr für die Trennung zu rächen. Der “Rosenkrieg” war also im vollen Gange.

Für die Version der Schuldnerin gab es zudem mehrere Personen, die diese auch so bestätigten.

Der hierzu befragte Mandant blieb zunächst bei seiner Geschichte und erst nach und nach zeigte sich, dass wohl doch eher die Version der Schuldnerin zutreffend sein dürfte. Diese bot zudem einen Vergleich an, auf den sich der Mandant, nach mehrmaliger und wochenlanger Erinnerung unsererseits, sich hierzu zu äußern, schließlich nicht einlassen wollte.

Stattdessen teilte er per eMail mit, dass er auf die Forderung verzichten würde und wir bevollmächtigt werden, die Forderung mit allen Mitteln, ggf. auch illegalen Mitteln, bei der Schuldnerin beizutreiben und dann zu verschenken ...

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