8.000 Euro Schmerzensgeld für Komplettpaket an Beleidigungen – im Übrigen Abweisung in Höhe von 92.000 Euro

Der Rapper Bushido wurde am 13.08.2012 durch das LG Berlin zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 8.000 Euro an die ehemalige Big Brother Bewohnerin Ingrid Pavic verurteilt. Beantragt hatte die Klägerin allerdings ein Schmerzensgeld von 100.000 Euro.

Der Rapper hatte sich in verschiedenen Internetplattformen in abwertender Weise über die Big Brother Bewohnerin geäußert. “… du Nutte!!!!!!!!”, “… du Kackel!!!”, “… sieht aus wie ne Mischung aus Der Joker, nem Schimpansen, Michel Jackson und Tatjana Gsell” sowie “… hat so nen ekligen Zellulitiskörper pfui Teufel” -

Die Äußerungen stufte das Gericht eindeutig als Schmähkritik ein, da nicht die sachliche Auseinandersetzung im Vordergrund gestanden habe, sondern die Herabsetzung der Big Brother Bewohnerin.

Das Gericht sah die geforderten 100.000 Euro Schmerzensgeld aber als deutlich überzogen an. Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes sind grundsätzlich der Präventionsgedanke, die Genugtuung des Opfers sowie die Intensität der Persönlichkeitsrechtsverletzung Bemessungsfaktoren ...

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