M&A [em aend ei] – Folge 5: Die Integration

Was eigentlich bei einer M&A-Transaktion vor sich geht, ist unseren Lesern kein Geheimnis mehr. In unserer Serie fehlt allerdings bislang der krönende Abschluss, dem wir uns heute widmen: Mit dem Vollzug der Transaktion beginnt die wohl wichtigste und oftmals schwierigste Aufgabe des Käufers – die Integration des erworbenen Unternehmens.

Sie entscheidet über Erfolg und Misserfolg des Deals. Integration erfordert Ausdauer, Umsichtigkeit und Respekt gegenüber den Leistungen des Targets und seiner Mitarbeiter. Mit einem Personalaustausch an der Spitze ist es selten getan.

Integrationsarbeit ist vor allem Überzeugungs-, Motivations- und Zusammenführungsarbeit. Aus zwei Mannschaften ist eine neue Mannschaft mit gemeinsamer Identität zu formen. Das gelingt nicht auf dem Reißbrett. Auch nicht nach dem Schema F. Dafür braucht es gemeinsame Ideen, Ziele und Visionen, die identitätsstiftend sind und eine gemeinsame Unternehmenskultur schaffen und prägen. Anderenfalls wird es schwer, die mit der Transaktion verfolgten Ziele (wie Nutzung von Synergieeffekten, Erwerb von Know-how und Wachstum durch Kundenzuwachs und neue Produkte) zu verwirklichen. Anderenfalls wird es auch immer getrennte Einheiten ohne Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter geben. Die Vergangenheit kennt deswegen leider viele gescheiterte Deals.

Die Integrationsarbeit kann nicht früh genug beginnen. Schon vor dem Closing sind die Vorbereitungen zu treffen, um (spätestens) mit dem Vollzug der Transaktion die unterschiedlichen Maßnahmen auszurollen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK