Hausgeburt – und die Tücken des Geburtsregisters beim Standesamt

Junge, Junge…. da müssen Sie aber “ganz schön schnell” sein, wenn Sie Ihr Kind im Wege einer Hausgeburt entbinden — und anschliessend keinen Ärger mit dem Standesamt bekommen wollen.

Wenn Sie dort dann ein bisserl später ankommen. Und man dort dann ablehnt, das Kind einzutragen. Weil Sie einfach zu spät dran sind. Nein, es ist eben nicht einfach nur eine Lappalie, die man auch nach längerer Zeit zwischen Geburt und Antrag für die Eintragung nur “durchwinken” kann.

Weil eben – wegen der damit verbundenen Rechtsfolgen für Kind, Vaterschafts- und Sorgerechts-, aber auch Erbrechtsfragen, für Ansprüche auf Leistungen und Unterhalt und vieles andere im Leben, nicht jeder ein Kind als seins im Geburtenregister und damit auch im Standesamt eintragen lassen kann, das er schon an der Hand mit sich führen kann und womöglich ( wer kann und will das dann so sicher ausschliessen) an eben dieser Hand ganz woanders einfach mitgenommen haben könnte. Aus welchen Gründen und zu welchem Zweck auch immer. Wann, wie, wer und wo die Anmeldung eines Neugeborenen zu erfolgen hat, kann man beispielsweise auf der Website Heilbronn übersichtlich nachlesen. Auch bei anderen Städten und Gemeinden bzw deren Standesämtern.

So erging es einer Mutter. Die dann noch ein paar Türen weiter gehen musste, bis zum Oberlandesgericht Hamm nämlich. Dort hat man den Fall nun entschieden. Da hatten sich die Eltern ein bisserl länger Zeit gelassen. Das Kind war inzwischen schulpflichtig ...

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