Annette Schavans 6% Hürde

Der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll laut Haushaltsplan im Jahr 2013 erneut steigen.

Für das kommende Jahr sind für den Etat von Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan (CDU) rund 800 Millionen Euro mehr veranschlagt als 2012. Das Ausgabevolumen soll sich nunmehr auf 13,7 Milliarden Euro belaufen.

Diese Erhöhung ist auch Ausdruck der politischen Ausrichtung, die Bildungs- und Forschungslandschaft weiter zu stärken. Im Regierungsentwurf heißt es dazu:

“Zudem fließen erhebliche Mittel in die Bereiche Bildung und Forschung, die im weiteren Sinne als unabdingbare Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sehen sind.”

Die erste Lesung im Bundestag beginnt am Dienstag, 11. September 2012.

Im Vergleich zu den veranschlagten Mitteln des Bundeshaushaltes 2012 wäre dies ein Anstieg um mehr als sechs Prozent; im Vergleich zu 2011 wäre das eine Erhöhung um rund 18 Prozent.

Damit will die Bundesregierung ihre Zusage aus dem Koalitionsvertrag erfüllen, in dieser Legislaturperiode insgesamt zwölf Milliarden Euro für Bildung und Forschung zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Zu fast 63 Prozent verteilen sich die Ausgaben auf die Bildung, rund 37 Prozent entfallen auf die Forschung.

Es bedeutet auch, dass die Bundesmittel für die erste Säule des Hochschulpakts 2020 im kommenden Jahr auf rund 1,8 Milliarden Euro ansteigen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK