18 Jahre keine Gehaltserhöhung ...

... da wäre wohl nahezu jeder Arbeitnehmer in Streik getreten oder hätte gekündigt. Nicht so die Anwaltschaft. Sie nimmt ständig zu und begnügt sich mit ständigen effektiven Einkommensverlusten. Ist es möglicherweise peinlich, das allgegenwärtige Vorurteil vom generell gutverdienenden Rechtsanwalt zu kippen? Aber jetzt soll ja alles besser werden, wie bei LTO nachzulesen ist:

Nun soll es doch noch in dieser Legislaturperiode kommen, das neue Kostenrecht. Die Anwaltsgebühren sollen erhöht werden, wenn auch nicht linear, auch einige strukturelle Änderungen wird es geben. ...

Die letzte Erhöhung datiert aus April 1994. Bis dahin wurden die Gebührenbeträge regelmäßig hinauf gesetzt und den Lebenshaltungskosten angepasst. Seit 1994 aber arbeitet die Anwaltschaft zu denselben Gebührenbeträgen. Nur im Jahr 2002 wurden die damaligen DM-Beträge auf Euro umgestellt, zwei Jahre später ersetzte das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) die Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung. Damit waren jedoch nur Abrundungen verbunden, keine Erhöhungen der Gebührenbeträge.

Dass man seinerzeit noch von Einkommenserhöhungen durch das RVG um ca ...

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